
Die Frage, die sich jedes Unternehmen stellt
Du brauchst eine neue Website. Vielleicht einen Relaunch, vielleicht einen kompletten Neuaufbau. Und früher oder später landest du bei der Frage: Agentur oder Freelancer?
Die meisten denken: Agentur = professionell, Freelancer = günstiger. Aber so einfach ist es nicht. Beide Modelle haben Stärken und Schwächen, und die richtige Wahl hängt von deinem Projekt, deinem Budget und davon ab, wie du gerne arbeitest.
Dieser Beitrag ist kein Agentur-Bashing. Es gibt hervorragende Agenturen. Aber ich erlebe täglich, warum immer mehr Unternehmen sich bewusst für einen spezialisierten Freelancer entscheiden – und ich erkläre dir, wann das Sinn macht und wann nicht.
Was eine Agentur dir bietet
Agenturen haben ihre Berechtigung, besonders bei großen, komplexen Projekten. Ihre typischen Stärken:
Team-Kapazität: Eine Agentur kann mehrere Leute gleichzeitig auf dein Projekt setzen – Designer, Entwickler, Texter, Projektmanager. Bei Großprojekten mit engen Deadlines ist das ein Vorteil. Breiteres Skillset: Brauchst du neben der Website auch eine komplette Brand-Identity, eine App und eine Social-Media-Strategie? Eine Full-Service-Agentur kann das alles abdecken. Strukturierte Prozesse: Agenturen arbeiten oft mit festen Projektmanagement-Tools, Timelines und Meilensteinen. Für Konzerne und große Mittelständler, die an interne Freigabeprozesse gebunden sind, kann das hilfreich sein.
Soweit die Theorie. Jetzt die Praxis.
Die Realität hinter der Agentur-Fassade
Ich sage das nicht, um Agenturen schlecht zu reden – ich habe selbst lange genug in dem Umfeld gearbeitet. Aber es gibt ein paar Muster, die sich wiederholen:
Der Account Manager, der dein Projekt verkauft, ist nicht die Person, die es umsetzt. Du erklärst deine Vision einmal dem Vertrieb, der gibt sie an den Projektmanager weiter, der briefet den Designer, der briefet den Entwickler. Stille Post. Was bei dir ankommt, ist oft nicht das, was du dir vorgestellt hast.
Dazu kommt: Agenturen haben Overhead. Büro, Verwaltung, Projektmanagement, Geschäftsführung – all das wird auf deine Rechnung umgelegt. Ein Stundensatz von 120–180 Euro ist normal, und ein signifikanter Teil davon fließt nicht in die eigentliche Arbeit an deiner Website. Viele Agenturen arbeiten zudem mit Junior-Entwicklern, die im Hintergrund die eigentliche Umsetzung machen – während du den Senior-Preis zahlst.
Und dann die Timelines: Was beim Freelancer in vier Wochen steht, dauert bei einer Agentur gerne mal drei Monate. Nicht weil die Arbeit komplexer ist, sondern weil Abstimmungsschleifen, interne Ressourcenplanung und Freigabeprozesse Zeit fressen.
Was ein spezialisierter Freelancer anders macht
Ein guter Freelancer ist kein Kompromiss – er ist eine bewusste Entscheidung. Und der Unterschied liegt nicht nur im Preis:
Ein Ansprechpartner für alles. Du erklärst dein Projekt einmal, und die Person, die es versteht, ist auch die Person, die es umsetzt. Kein Stille-Post-Effekt, kein Informationsverlust zwischen Abteilungen. Das Ergebnis ist näher an deiner Vision, weil es keinen Mittelsmann gibt.
Schnellere Umsetzung. Ohne interne Abstimmungsschleifen, Ressourcenplanung und Agentur-Overhead geht es einfach schneller. Ein Freelancer, der sich auf ein Projekt fokussiert, liefert in Wochen, was Agenturen in Monaten schaffen.
Direkter Draht. Keine Ticket-Systeme, kein „Dein Projektmanager ist gerade in einem anderen Meeting“. Du schreibst eine Nachricht, du bekommst eine Antwort. Kurze Wege, schnelle Entscheidungen.
Persönliches Investment. Dein Projekt ist für den Freelancer nicht eins von 30 auf dem Kanban-Board. Es ist sichtbar, es trägt seinen Namen, und es liegt in seinem Interesse, dass das Ergebnis stimmt – weil Referenzen und Weiterempfehlungen sein Geschäftsmodell sind.
Aber: Freelancer ist nicht gleich Freelancer
Hier muss man ehrlich sein: Es gibt auch Freelancer, bei denen es schiefgeht. Jemand, der alles anbietet – Webdesign, SEO, Social Media, Texte, Logo, App-Entwicklung – und nichts davon richtig kann. Oder Freelancer ohne klare Prozesse, die mitten im Projekt abtauchen.
Der Unterschied liegt in der Spezialisierung und der Struktur. Ein spezialisierter Freelancer, der sein Fachgebiet in- und auswendig kennt, feste Prozesse hat und transparent kommuniziert, liefert Ergebnisse, die mit jeder Agentur mithalten – oft sogar besser, weil jeder Euro direkt in dein Projekt fließt.
Die Kostenfrage: Was kostet eine Website wirklich?
Eine typische Agentur-Website kostet zwischen 15.000 und 50.000 Euro – je nach Umfang, Komplexität und Standort. Selbst für mittelgroße Projekte werden schnell fünfstellige Summen aufgerufen, weil der Agentur-Overhead mitbezahlt wird.
Bei mir starten die meisten Projekte bei 2.500 Euro und bewegen sich je nach Anforderungen bis ca. 10.000 Euro. Bei besonders umfangreichen oder speziellen Projekten kann es auch darüber hinausgehen – aber das weißt du vorher.
Denn bei mir gibt es deine Website zum Festpreis. Kein Stundenzählen, keine bösen Überraschungen auf der Rechnung. Der Preis richtet sich nach deinen Zielen, dem Arbeitsumfang, den benötigten Funktionalitäten, der Individualität des Designs und dem Zeitplan. Du weißt schon vorher, wie hoch deine Investition ist – und kannst entsprechend planen.
Der entscheidende Unterschied: Mein gesamtes Budget fließt direkt in Design, Entwicklung und Strategie. Kein Büro in der Innenstadt, kein Projektmanager als Mittelsmann, keine Verwaltung, die 20% des Budgets frisst. Mehr dazu: Warum Kunden von hochwertigen Leistungen profitieren.
Wann du trotzdem eine Agentur brauchst
Fairness muss sein. Es gibt Situationen, in denen eine Agentur die bessere Wahl ist:
Wenn dein Projekt so groß ist, dass ein einzelner Mensch es zeitlich nicht stemmen kann – etwa ein Relaunch mit 200+ Seiten, paralleler App-Entwicklung und einer Kampagne, die gleichzeitig laufen soll. Wenn du eine komplette Brand-Identity brauchst, inklusive Strategie, Naming, CI, Print und Digital. Oder wenn du als Konzern an Compliance-Anforderungen gebunden bist, die einen einzelnen Freelancer formal ausschließen.
Für die meisten KMU-Projekte – Website, Relaunch, Shop, SEO-Optimierung – ist ein spezialisierter Freelancer aber nicht der Kompromiss, sondern die smartere Wahl.
Worauf du bei der Auswahl achten solltest
Egal ob Agentur oder Freelancer – ein paar Kriterien gelten immer:
Schau dir das Portfolio an. Nicht die Hübschesten, sondern die Relevantesten. Hat die Person Projekte umgesetzt, die deinem ähnlich sind? Achte auf Spezialisierung. Ein Webflow-Spezialist wird dir in Webflow bessere Ergebnisse liefern als eine Generalist-Agentur, die alles von WordPress über Shopify bis Wix anbietet. Frag nach dem Prozess. Wie läuft ein Projekt ab? Was passiert nach dem Launch? Gibt es eine Checkliste? Wie sieht die Kommunikation aus?
Und das Wichtigste: Sprich mit der Person, die dein Projekt umsetzt. Bei einem Freelancer ist das automatisch der Fall. Bei einer Agentur solltest du darauf bestehen. Falls du konkret nach einem Webflow-Entwickler suchst, habe ich hier aufgeschrieben, worauf es ankommt.
Mein ehrliches Fazit
Ich bin Freelancer – das ist kein Geheimnis. Und ja, ich bin überzeugt, dass mein Modell für die meisten meiner Kunden die bessere Lösung ist als eine Agentur. Nicht aus Prinzip, sondern aus Erfahrung.
Meine Kunden bekommen einen Ansprechpartner, der ihr Projekt von der ersten Idee bis zum Launch begleitet. Der das Design macht, die Entwicklung, die SEO-Optimierung und den Support danach. Keine Übergaben, keine Reibungsverluste, keine Stille Post.
Aber ich sage auch: Wenn dein Projekt ein 20-köpfiges Team braucht, bin ich nicht die richtige Adresse. Dann brauchst du eine Agentur. Für alles dazwischen – und das ist die Mehrheit der Projekte – bekommst du bei mir mehr Ergebnis fürs Budget.
Neugierig, wie eine Zusammenarbeit mit mir aussieht? Schau dir meine Projekte an oder buch dir direkt einen Termin. Kein Pitch-Deck, kein Vertriebler – du redest direkt mit dem, der dein Projekt umsetzt.
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