
Ich fand Webflow immer deutlich besser als Framer. Vor allem für meine eigenen Belange und für meine Kunden. Framer hatte aber einen Punkt, um den ich es immer beneidet habe: diesen frei verschiebbaren Canvas.
Jetzt hat Webflow aber nachgelegt, und jeder Webflow User hat das Update bereits ausgerollt bekommen. Ab sofort siehst du auf einen Blick alle Breakpoints und kannst den Canvas frei hin und her schieben, genau wie in Framer.
Was ist der neue Webflow Canvas?
Der Webflow Canvas zeigt Desktop, Tablet und Mobile gleichzeitig nebeneinander auf einer Fläche, die du frei verschieben und zoomen kannst. Vorher war jede Ansicht ein eigener Modus, zwischen dem du hin und her geklickt hast. Jetzt siehst du alles auf einen Blick, genau wie in Figma oder Framer.
Das klingt erstmal nach einem kleinen visuellen Update. In der Praxis verändert es aber, wie ich arbeite. Ich klicke direkt in eine Section auf der mobilen Ansicht, sehe sofort wie sich die Änderung auf Tablet und Desktop auswirkt, und muss nicht mehr ständig zwischen Breakpoints wechseln um das zu prüfen.
Gerade bei responsivem Design ist das ein echter Zeitgewinn. Früher habe ich einen Abschnitt fertig gestylt, bin in den Mobile Modus gesprungen, habe nachgebessert, bin zurück zu Tablet gesprungen, und so weiter. Jetzt läuft das parallel. Ich sehe sofort wenn etwas auf einer Größe kaputt geht, statt es erst am Ende der Session zu entdecken.
Auch für Kundengespräche ist das praktisch. Ich kann live zeigen wie eine Section auf allen Geräten gleichzeitig aussieht, ohne durch Tabs zu klicken. Das schafft Vertrauen und macht Feedback konkreter, weil niemand sich mehr fragen muss wie etwas auf dem Handy wirkt.
Ehrlich gesagt hat mich überrascht wie viel Spaß das Arbeiten dadurch macht. Ich klicke gerne in Sections rein, probiere Dinge aus, sehe die Wirkung sofort auf allen Breakpoints. Das fühlt sich weniger nach Verwaltung von CSS Werten an und mehr nach echtem Gestalten.
Webflow bleibt für mich trotzdem die stärkere Wahl gegenüber Framer, gerade bei CMS Tiefe, Skalierbarkeit und wenn ein Projekt über eine reine Landingpage hinausgeht. Aber genau der Punkt, an dem Framer bisher vorne lag, nämlich das Arbeitsgefühl am Canvas, ist mit diesem Update fast eingeholt. Für mich macht das den Unterschied zwischen einem Tool, das ich benutze, und einem Tool, an dem ich wirklich gerne arbeite.
Wenn du mit Webflow arbeitest oder darüber nachdenkst umzusteigen, lohnt sich ein Blick auf den neuen Canvas allemal. Und falls du selbst schon damit gebaut hast: Nutzt ihr das auch schon?
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FAQ
Was ist der Webflow Canvas?
Der Webflow Canvas ist die überarbeitete Arbeitsfläche im Webflow Designer. Sie zeigt Desktop, Tablet und Mobile Ansicht gleichzeitig nebeneinander und lässt sich frei verschieben und zoomen.
Ist der Webflow Canvas mit Framer vergleichbar?
Vom Arbeitsgefühl her ja. Beide zeigen eine frei bewegliche Fläche mit mehreren Breakpoints im Blick. Bei CMS Tiefe und Skalierbarkeit bleibt Webflow aber die stärkere Wahl.
Muss ich den neuen Canvas aktiv einschalten?
Nein. Das Update wurde an alle Webflow User ausgerollt, du siehst den neuen Canvas automatisch im Designer. Dazu musst du nur oben rechts auf den Pfeil klicken.
Verändert der neue Canvas wie ich responsive Design umsetze?
Nicht technisch, deine CSS Werte und Breakpoints bleiben gleich. Der Workflow wird aber direkter, weil du Änderungen auf allen Geräten sofort sehen kannst statt zwischen Modi zu wechseln.
Lohnt sich Webflow trotzdem noch gegenüber Framer?
Für Projekte mit CMS, mehreren Content Typen oder Wachstumsplan ja. Framer bleibt stark bei schnellen, designlastigen Landingpages ohne komplexe Datenstruktur.






