Die wahren Kosten von WordPress

January 24, 2023
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Wie Kosten? Ich dachte Wordpress wäre kostenlos? Leider weit gefehlt, es gibt keine kostenlose Website Plattform. Wordpress an sich ist zwar kostenlos, benötigt dennoch ein Hostingpaket und jede Menge Plugins.

Wenn es darum geht sich für eine Website Plattform zu entscheiden, sollte der Preis nicht das einzige Ausschlusskriterium sein, spielt dennoch für viele Kunden eine große Rolle. Daher macht es Sinn die ungefähren Kosten einer Website mit Wordpress und Webflow zu kennen.

In diesem Beitrag werden wir also einen genaueren Blick darauf werfen, wie schnell aus "kostenlosem" WordPress ein "teures" WordPress werden kann, sowohl in Bezug auf die materiellen Kosten als auch in Bezug auf den Preis:

- Hosting

- Plugins

- Themes

Immaterielle Kosten, sind zum Beispiel:

- Sicherheit

- Plattform- und Plugin-Updates

- Leistung

In diesem Vergleich, werden die Kosten einer gehosteten Wordpress Seite verglichen, da Webflow ebenfalls ein gehostetes Produkt ist.

Hier sind die Gesamtbetriebskosten für ein Jahr mit Webflow und Wordpress im Vergleich, wenn man die imateriellen Kosten weglässt:

Webflow (Hosting + Designer) = 133,65€-463,12 € jährlich

Webflow (Hosting + Designer + CMS) = 178,20€-463,12€ jährlich

WordPress (Hosting + Erweiterte benutzerdefinierte Felder + Visual Builder) = 164,27€-3.027,46€ jährlich.

Die Kosten für das Hosting

WordPress-Hosting

Die Kosten einer benutzerdefinierten Domain über Wordpress.com (gehostete Version) betragen zwischen 4,64€ und 23,20€ .

Das macht aufs Jahr gesehen ca. 55,69€ - 278,43€.

Webflow-Hosting

Die Kosten einer benutzerdefinierten Domain über Webflow liegen zwischen 11,14€ - 32,48€ pro Monat.

Das sind 133,65€ - 389,80€ im Jahr.

Im direkten Hosting-Vergleich hat Wordpress die Nase leicht vorne. Allerdings ist das Hosting nur ein kleiner Teil der Kosten die entstehen, denn du zahlst auch für die Design-Tools, das Content Management System und für verschiedenen Plugins.

Die Kosten von Plugins

Plugins können eine Reihe von Kosten verursachen, sowohl materielle als auch imaterielle.

Obwohl viele Plugins kostenfrei sind, bräuchtest du mehrere kostenpflichte Plugins um die Funktionen zu erreichen, die bei Webflow schon von Haus aus dabei sind.

Bei Webflow erhältst du ohne Aufpreis für Plugins großartige Funktionen wie:

  • Flexible, codefreie Design-Tools
  • Schnelles, sicheres Hosting
  • Eingebaute SEO-Tools
  • Leicht anpassbare Formulare
  • 100% benutzerdefinierte Inhaltsstrukturen
  • Einfache Google Analytics-Integration
  • Kostenlose, klonbare Websites
  • kostenlose Staging-Domain

Plugin-Kosten für WordPress

In Wordpress gibt es Plugins um fast jede Herausforderung zu lösen. Dabei gibt es einfache kostenlose Plugins und recht komplexe Plugins, die hunderte von Euro kosten können. Hier eine Liste von gängigen Wordpress Plugins und deren Preise:

  • Jetpack (Leistung, Sicherheit und Support): 36,20€-277,50€ jährlich
  • Yoast (SEO): 0€-82,60€ jährlich
  • WPForms oder Gravity Forms (Formulare): 36,20€-556,86€ jährlich
  • Erweiterte benutzerdefinierte Felder (CMS/strukturierter Inhalt): 0€- 92,81€ jährlich
  • MonsterInsights (Analytik): 0€-742,48€ jährlich
  • Sucuri (Sicherheit): 0€-464,05€ jährlich
  • Ein Visual Builder (Divi, Elegant, Elementor): 45,48€-370,31€ jährlich

uvm.

Alleine diese Plugins können schon Kosten zwischen 63,11€ und 2.216,30€ pro Jahr verursachen.

Wenn wir die Kosten der Plugins mit einbeziehen, würde unsere Rechnung wie folgt aussehen:

Webflow-Hosting + Designer + CMS = 178,20€ - 389,80€ jährlich

WordPress-Hosting + Erweiterte benutzerdefinierte Felder + Visual Builder = 164,27€-2.865,04€ jährlich

Webflow bietet hier fast alle Funktionen von Haus aus an und bringt somit keine Probleme mit verschiedenen Plugins mit sich, wie z.B.

  • Mögliche Konflikte zwischen Plugins
  • Neue Sicherheitsschwachstellen
  • Verlängerte Ladezeiten und geringere Gesamtleistung
  • Teilweise lange Fehleranalysen
  • Kostenlose Plugins, führen am häufigsten zu Problemen

Die Kosten für Themes/Vorlagen

Für beide Systeme gibt es Themes und Vorlagen. Hier unterscheiden sich die Systeme aber grundlegend. Wordpress basiert auf Vorlagen, Webflow wurde entwickelt um von Grund auf neu zu beginnen und kreativ alles entwickeln zu können, was einem vorschwebt.

Die Webflow Templates haben einen sehr großen Vorteil gegenüber Wordpress Templates, sie sind zu 100% editierbar. Das bedeutet, man ist nicht eingeschränkt in seiner Gestaltung und kann, wenn man möchte, das ganze Template umschmeißen oder nach seinen Bedürfnissen anpassen. Bei Wordpress sind die meisten Themes in ihren Möglichkeiten doch sehr beschränkt, wenn man nicht alles im Code anpassen möchte. In der Vergangenheit ist es häufiger vorgekommen, dass Wordpress Templates nicht mehr unterstützt wurden und die Wordpress Nutzer nicht sehr erfreut darüber waren.

Webflow-Themes: 0€ - 116,01€

WordPress-Themes: 0€ - 162,42€

  • Manche Wordpress Themes erfordern kostenpflichte Plugins um reibungslos zu funktionieren.

Immaterielle Kosten von Wordpress

WordPress wird regelmäßig für seine Probleme in drei Schlüsselbereichen angeführt, die ich als immaterielle Kosten bezeichne - obwohl ihre Auswirkungen auf dein Unternehmen alles andere als immateriell sein können. Einige der bekannten Probleme sind: Langsame Ladezeiten, suboptimale Benutzererfahrungen, Zeit und Kosten für die Website / Plugin / Backup Pflege.

Diese Bereiche sind:

- Sicherheit

- Plattform- und Plugin-Updates

- Leistung

Sicherheitskosten von Wordpress

Die Sicherheit ist wahrscheinlich der größte Problembereich von Wordpress. Meist sind Angriffe auf Wordpress Websiten erfolgreich, da der Websitenbetreiber schlechte installations-, Wartungs- und Aktualisierungspraktiken an den Tag legt - denn bei WordPress liegt all diese Arbeit bei dir!

Wenn deine Website gehackt wird, sind das durchaus greifbare Kosten. Es kostet Zeit und Geld, sich davon zu erholen. Es kann sogar noch mehr kosten, wenn du dich an Profis wenden musst, die dein Sicherheitsproblem für dich lösen.

Die Kosten für Plattform-, Theme- und Plugin-Updates

Als ehemaliger Wordpress Nutzer, haben mir Plattform und Plugin-Updates die größten Kopfschmerzen bereitet. Gefühlt bei jedem Login, gab es etwas zu aktualisieren. Das lenkte mich häufig von meinen eigentlichen Vorhaben ab.

Häufig kam es auch zu bösen Überraschungen, wenn ich feststellen musste, dass ein Plugin nicht mehr weiterentwickelt wurde und ich mich auf die Suche nach einem (hoffentlich kostenlosen) Ersatz machen musste.

Wenn ich bedenke, wie viel Zeit ich vorher in meine Wordpress Website gesteckt habe, nur um Updates zu machen und Fehler zu beheben, spare ich jetzt mit Webflow bares Geld.

Keine Wartung - kein Kopfzerbrechen - keine Zeitverschwendung

Wordpress Kosten Fazit

ja es ist möglich eine sehr günstige Wordpress Website zu betreiben. Das wird dir durch billig Hoster und einer Sammlung aus kostenlosen Plugins ermöglicht. Hier bezahlt man aber zusätzlich in Form von Zeit & Nerven oder jemanden der sich darum kümmert. Möchte man aber eine sichere Website mit blitzschnellem Hosting auf dem Standard von Webflow, ist Wordpress teuer und zusätzlich noch kompliziert.

Das Handling von Websites mit Webflow ist um ein vielfaches einfacher geworden. Zusätzlich beinhaltet Webflow schon sehr viele Funktionen, die bei Wordpress nur mit zusätzlichen Plugins möglich sind. Außerdem musst du dich mit Begriffen wie PHP, cPanel und FTP garnicht erst herumschlagen.

Genau aus diesem Grund, ist eine Plattform wie Webflow für jeden, der Zeit, Nerven & Geld sparen möchte genau das Richtige. Du musst dir keine Gedanken mehr über Themen wie Sicherheit, Updates, Backups und Leistungsverlust machen, denn deine Website läuft.

Webflow kannst du hier kostenlos ausprobieren:

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